Wir über uns
Die Hössenschule
„Höss“ oder „Hössen“ bedeutet entweder Waldrest oder Anhöhe mit Gebüsch. Am 19. Januar 1926 kaufte Dr. Winter für die Stadt Westerstede die noch heute unter diesem Namen bekannten Ländereien. Auf der Hössenweide entstanden direkt neben dem Hössenwald die Sportplätze.
Zwischen den Sportstätten, dem Wald und der Stadt kam Jahre später in idealer Lage eine Schule hinzu. Am 5.6.1952 wurde die Hössenschule in einem großen Festakt eingeweiht und ihrem ersten Rektor Hermann Säfken übergeben.
Die Hössenschule feiert demnächst ihren sechzigsten Geburtstag. Was in diesen 60 Jahren in der Weltgeschichte und in der Landesgeschichte, in der Politik und in der Bildungspolitik geschah, lässt sich hier gewiss nicht zusammenfassen.
Aber in dieser langen Zeit standen jeden Morgen, mal in kurzen Hosen und Röcken, mal mit Mützen und Mänteln, jahraus-jahrein, tagaus-tagein, Schülerinnen und Schüler vor der Tür und wollten hinein in die Schule. Ihre Erinnerungen sind unsere Geschichte.
Die Hössenschule ist heute eine VGS, eine verlässliche Grundschule, an der täglich fünf Zeitstunden Unterricht und Betreuung garantiert werden. Sie ist Teil von KoWeSch, der Kooperation der Westersteder Grundschulen und der Förderschule, und mit der VGS Apen und dem Gymnasium Westerstede im Kooperationsverbund „Hochbegabung fördern“ organisiert.
Und auch wenn man nicht alles aufzählen kann, ein paar Dinge sollen doch benannt sein. Die Schule hat durch die nachhaltige Arbeit von Kolleginnen und Kollegen einen hervorragenden Werkraum und eine tolle Musiksammlung. Sie hat dem Schulträger für einen PC-Raum und die Ausstattung der Klassen mit Laptops zu danken. Dem Förderverein verdanken wir einen großen Schulgarten und eine Lernwerkstatt mit Küche.
Und jeden Morgen, wie seit 60 Jahren, stehen Schülerinnen und Schüler vor der Tür und wollen hinein in ihre Schule. Das kann gern so bleiben.
Dr. Ingo Karwath, Schulleiter